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QiGong

Das aus China stammende QiGong ist eine Mischung aus Atem-, Bewegungs-, Konzentrations- und Meditationsübungen, die helfen Körper und Geist zu harmonisieren und Qi, die Lebensenergie, fließen zu lassen. Es ist ein wichtiger Bestandteil der Chinesischen Medizin und kann bei körperlichen und psychischen Leiden helfen sowie allgemein zu mehr Wohlbefinden beitragen. Auch immer mehr Menschen in Deutschland entdecken mittlerweile die positiven Wirkungen des QiGong.

Das Wort „Qi“ steht in der Chinesischen Philosophie und Medizin für die universelle Energie und auch für die Lebensenergie jedes einzelnen Menschen. Das Wort lässt sich mit Lebendigkeit, Vitalität oder eben auch mit Energie übersetzen. Das Wort „Gong“ bedeutet soviel wie Arbeit, Können oder beharrliches Üben. Zusammengesetzt ließe sich QiGong also mit „Arbeit an der Lebensenergie“ oder auch „stetem Üben die Lebensenergie zu steigern“ übersetzen. QiGong wird in der Chinesischen Medizin, die sehr auf Naturheilverfahren und der Vorbeugung von Krankheiten setzt, eine hohe Bedeutung beigemessen. Laut ihr ist der Mensch gesund und vital, solange die Lebensenergie frei und ungehindert durch den Körper fließt. Wenn es zu Stress oder körperlichen und psychischen Leiden kommt, fließt das Qi aber nicht mehr frei durch die Bahnen des Körpers. Dann kann QiGong helfen, das wieder zu ändern und die Gesundheit zu stärken.

Die Übungen des QiGong beziehen Atmung, Vorstellungskraft und körperliche Bewegungen mit ein. Manche Übungen führt man im Stehen durch, andere im Sitzen oder im Liegen. Unter der Anleitung eines QiGong-Lehrers ausgeführt, sind alle Übungen relativ leicht und in jedem Alter durchführbar. Mit QiGong kann man eine Vielzahl von positiven Auswirkungen erreichen, die Gesundheit stärken und erhalten sowie einen ausgeglichenen Gemütszustand herbeiführen. Man kann Krankheiten vorbeugen, das Immunsystem stärken und die Selbstheilungskräfte aktivieren. Es wirkt unterstützend bei Therapien und Rehabilitationsmaßnahmen. Des Weiteren fördert QiGong die Beweglichkeit, Konzentrationsfähigkeit und die Selbstwahrnehmung. Es trägt zur Entspannung bei und verbessert die Stimmungslage. Besonders bei Menschen mit chronischen Rückenschmerzen, Bluthochdruck oder Rheuma kann QiGong die Beschwerden lindern oder sogar ganz heilen.

Es gibt eine Vielzahl verschiedener Übungsarten und Stile des QiGong. Manche dieser Übungen enthalten auch Anleihen aus Kampfkünsten oder dem Buddhismus und Daoismus. Allgemein ist es so, dass mindestens zwei der folgenden Komponenten in einer Übung enthalten sein müssen, um von QiGong zu reden: Entspannung, Bewegung, Atmung, Konzentration, Töne/Klänge. Viele der Übungen des QiGong lassen sich, sobald man sie einmal gelernt hat, bequem in den Alltag integrieren. Hier sind ein paar Beispiele für QiGong-Übungen:

„Wecke das Qi“

Eine einfache Übung, die man morgens machen sollte um harmonisch und energiegeladen in den Tag zu starten. Hier werden sanfte Bewegungen mit Konzentrations- und Atemübungen kombiniert. Die Techniken sind einfach zu erlernen und lassen sich danach dann täglich selbstständig anwenden.

5 Organe QiGong

Diese Übung wirkt positiv auf Herz, Milz, Lunge, Niere und Leber. Nach einer harmonisierenden Anfangsübung folgt eine Technik zur Stärkung der Gelenke. Abschließend folgt eine Übung, die den Energiekreislauf in Gang bringt. Das 5 Organe QiGong ist eine beliebte und ausgewogene Übungsreihe mit sehr positiver Wirkung.

Neiyang Gong

In China klinisch erprobt, sind die Übungen in diesem QiGong hilfreich bei chronischen Krankheiten und Wirbelsäulenproblemen. Bewegungsübungen, besonders solche welche die Wirbelsäule beanspruchen, werden hier mit speziellen Atemtechniken kombiniert. Seit etwa 50 Jahren wird diese Methode in China erfolgreich angewendet.

Zu Ruhe und Harmonie finden, Selbstheilungskräfte wecken und körperliche und psychische Beschwerden lindern – QiGong hat viele positive Wirkungen. Insbesondere in Wellness- und Gesundheitseinrichtungen erfreut es sich zunehmender Beliebtheit. Es kann von jedem erlernt und durchgeführt werden. Nebenwirkungen gibt es keine, sofern man alle Übungen korrekt anwendet. Damit das gewährleistet ist und man Übungen findet, die für einen selbst den bestmöglichen Nutzen bringen, sollte man QiGong nur unter fachlicher Anleitung erlernen. Eine gute Möglichkeit dafür ist zum Beispiel ein QiGong Kurs bei einem Wellnessurlaub.

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